Zuerst ging es an den Märkten um Quantencomputer, danach hat einer der wichtigsten Strategen der Wall Street das Vertrauen in Bitcoin verloren. Nun gibt es ein neues Argument: Selbst Außerirdische könnten Chaos an den Finanzmärkten auslösen, und Bitcoin könnte mitten drin sein.
Helen McCaw, eine frühere leitende Analystin bei der Bank of England (BoE), warnt davor, dass eine offizielle Bestätigung von außerirdischem Leben ein Finanzchaos auslösen könnte, wie es die modernen Märkte noch nie erlebt haben.
Aus ihrer Sicht könnte Bitcoin (BTC) zum letzten Zufluchtsort werden, selbst wenn traditionelle Einrichtungen zusammenbrechen. McCaw, die bis 2012 im Bereich Finanzstabilität und Risiko bei der BoE gearbeitet hat, schrieb direkt an Gouverneur Andrew Bailey. Sie forderte die Zentralbank dazu auf, selbst das Undenkbare zu testen: nachgewiesene Intelligenz hinter nicht identifizierten ungewöhnlichen Phänomenen (UAPs).
Sie sagt, es könne einen „ontologischen Schock” geben. Das bedeutet, dass ein psychologischer Umbruch entstehen kann, der das Vertrauen in die Realität stark erschüttert.
Laut The Times könnte eine solche Enthüllung extreme Schwankungen an den Märkten, Bankanstürme, Ausfälle von Bezahlsystemen und sogar Unruhen auslösen, das alles innerhalb von Stunden.
Ihre Sorge begründet sich auf laufende Entklassifizierungen in den USA, darunter Briefings vom Pentagon und das UAP Transparenzgesetz.
Bemerkenswert ist, dass mehrere hochrangige US-Beamte, darunter der Außenminister, Marco Rubio, die Senatorin Kirsten Gillibrand aus New York und James Clapper, ein ehemaliger Geheimdienstchef, kürzlich zugegeben haben, an die Möglichkeit intelligenten nicht-menschlichen Lebens zu glauben.
McCaw rechnet damit, dass viele auf sichere Anlagen umsteigen. Traditionelles Gold könnte allerdings an Bedeutung verlieren, wenn durch außerirdische Technik wertvolle Metalle bald aus dem All in großen Mengen verfügbar wären.
Bitcoin ist dagegen dezentral und unabhängig von Regierungen. Das könnte den Coin für Menschen, die an Fiat-Währungen zweifeln, besonders attraktiv machen.
Prognosemärkte beschäftigen sich bereits mit dem Thema. Auf Plattformen wie Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit für eine offizielle Enthüllung bis 2027 bei etwa 14 Prozent.
Obwohl diese Wahrscheinlichkeit mit 14 Prozent recht niedrig ist, meint McCaw, dass die Märkte auf die Folgen eines solchen Ereignisses nicht vorbereitet sind.
Die Krypto-Community diskutiert lebhaft, und auf X teilen viele Nutzer McCaws Warnung als besonderes bullisches Argument für BTC.
Die Bank of England selbst hat keine Warnung vor Außerirdischen ausgegeben – McCaws Aussagen sind persönliche Meinungen. In den Medien wurde ihre Botschaft jedoch als „Bank of England bereitet sich auf Alien-Apokalypse vor” dargestellt.
Dennoch leuchtet die Logik dahinter ein. Finanzsysteme sind empfindlich bei Vertrauensverlust. Dank der dezentralen Struktur könnte Bitcoin davon profitieren, falls das Vertrauen in staatliche Werte verloren geht.
In einem Whitepaper der Sol Foundation von 2024 argumentierte McCaw, dass Regierungen die „kognitive Dissonanz” bezüglich UAPs überwinden und international kooperieren sollten, zum Beispiel mit den USA und Japan.
Mit anderen Worten: Es geht nicht darum, zu beweisen, dass Aliens existieren. Vielmehr soll man sich vorbereiten, wie die Welt reagieren könnte, wenn das Undenkbare doch wahr wird.
McCaw sagt nicht, dass morgen Außerirdische landen. Sie fordert lediglich, dass sich die Branche auf das Unvorstellbare vorbereitet. In einer Welt, in der sogar die Realität in Frage steht, könnte die dezentrale Sicherheit von Bitcoin am meisten strahlen – wenn alles andere fremd erscheint.
Der Beitrag Aliens bestätigt? Ex-Bank-of-England-Insider verknüpft Bitcoin-Kurs mit kosmischer Theorie erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


