Das Venture-Capital Unternehmen sagt, dass Openminds Fokus auf die Nutzung von Dezentralisierung zur Lösung des sogenannten "Missing-Layer"-Problems in der Robotik ein Game-Changer sein könnte.
Dan Moreheads Pantera Capital kündigte am Montag still eine Finanzierungsrunde von 20 Millionen Dollar für das KI-Software-Startup Openmind an und pries dessen Open-Source-Softwareprodukte als die "fehlende Schicht" in der milliardenschweren Robotikindustrie an. Coinbase Ventures, Digital Currency Group (DCG) und andere beteiligten sich ebenfalls an der Runde.
Morehead gründete Pantera im Jahr 2003. Das Unternehmen schuf 2013, kurz nach der Veröffentlichung des Ethereum-Whitepapers, einen der ersten Krypto-Venture-Fonds. Openmind wurde von Jan Liphardt, Professor für Bioingenieurwesen an der Stanford University, gegründet. Sein Unternehmen hat zwei wichtige Softwareprodukte entwickelt: OM1 und Fabric. Ersteres ist ein Betriebssystem für Robotik und letzteres ein Open-Source-Protokoll, das es Robotern verschiedener Hersteller ermöglicht, Informationen auszutauschen.
Die These des Unternehmens ist, dass Robotik ein stark isoliertes Ökosystem mit Maschinen ist, denen es an Interoperabilität mangelt und die nicht leicht Wissen austauschen können. Diese Einschränkungen behindern laut Openmind die Innovation erheblich. Pantera erklärt in seinem Blog, dass es in Liphardts Startup investiert hat, weil dezentrale Open-Source-Software wie OM1 und Fabric eine "fehlende Schicht" darstellt, die die Robotik revolutionieren wird, indem sie verschiedenen Maschinen die Zusammenarbeit ermöglicht.
"Wenn wir intelligente Maschinen haben wollen, die in offenen Umgebungen arbeiten, brauchen wir ein offenes Intelligenznetzwerk", sagte Pantera Partner Nihal Maunder. "Openmind tut für die Robotik, was Linux und Ethereum für Software getan haben."

