Polygon Labs hat eine bedeutende Restrukturierung vorgenommen und konzentriert sich intensiv auf eine Zahlungsstrategie, die auf Stablecoin-Infrastruktur und einer neuen Suite von On-Chain-Finanzdienstleistungen namens „Open Money Stack" basiert. Der Schritt beinhaltet Entlassungen nach kürzlich getätigten hochkarätigen Akquisitionen und signalisiert eine strategische Verlagerung hin zu regulierten Zahlungslösungen und Blockchain-Interoperabilität innerhalb des Blockchain-Ökosystems.
Die Entlassungen erfolgten kurz nachdem Polygon einen Deal im Wert von bis zu 250 Millionen Dollar zur Übernahme des in den USA ansässigen Krypto-Geldautomatenbetreibers Coinme und des Wallet-/Plattformentwicklers Sequence bekannt gab. Während die Anzahl der gestrichenen Stellen nicht offiziell bekannt gegeben wurde, deuten mehrere Social-Media-Quellen auf Reduzierungen von bis zu 30% hin, die hauptsächlich durch Post-Merger-Integrationsbemühungen getrieben werden. Polygon reagierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht auf Kommentaranfragen zu den Entlassungen.
Polygon CEO Marc Boiron betonte, dass die Entlassungen nicht leistungsbezogen sind, sondern Teil einer umfassenderen Bemühung zur Schärfung des Unternehmensfokus. In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) erklärte er: „In den vergangenen Monaten haben wir den Fokus von Polygon Labs um eine Mission geschärft: alles Geld On-Chain zu bringen." Er hob hervor, dass die jüngsten Übernahmen von Coinme und Sequence umfangreiche Expertise in regulierten Zahlungen, Wallets und Blockchain-Interoperabilität einbringen, die alle integraler Bestandteil der langfristigen Vision des Unternehmens sind.
Boiron erklärte, dass bei der Integration dieser Teams in eine einheitliche Organisationsstruktur einige Überschneidungen in Rollen konsolidiert wurden, um die Abläufe zu optimieren. Trotz dieser Änderungen versicherte er, dass die Gesamtzahl der Mitarbeiter ähnlich bleiben würde, und betonte, dass die Restrukturierung auf die Optimierung der strukturellen Effizienz des Unternehmens ausgerichtet ist, nicht auf Leistungsprobleme. Er drückte auch seine Dankbarkeit gegenüber ausscheidenden Mitarbeitern aus, bezeichnete sie als „außergewöhnlich" und bekräftigte das Engagement des Unternehmens, sie durch diese Übergangsphase zu unterstützen.
Entlassungen bei Polygon. Quelle: Marc BoironTrotz der betrieblichen Änderungen äußerten sich viele ehemalige Mitarbeiter positiv über die Entwicklung von Polygon. Die Kommentare reichten von der Anerkennung der schwierigen Entscheidung bis zu einem gemeinsamen Optimismus über zukünftige Möglichkeiten innerhalb des Unternehmens und des breiteren Blockchain-Bereichs.
Diese Restrukturierung setzt ein Muster der Kostendisziplin fort, das im gesamten Sektor beobachtet wird. In den vergangenen zwei Jahren hat Polygon seine Belegschaft um etwa 19% reduziert, einschließlich der Ausgliederung seiner Polygon Ventures und Polygon ID-Einheiten, alles mit dem Ziel, den Fokus auf Kernkompetenzen zu schärfen. Andere Branchenriesen wie Coinbase und Binance haben während Abschwungphasen ebenfalls mehrere Entlassungen durchgeführt, um flexibel und wettbewerbsfähig zu bleiben. Kürzlich kündigten Real-World-Asset-Protokolle wie Mantra Entlassungen inmitten fortlaufender Branchenkonsolidierung an, was einen breiteren Trend zur betrieblichen Effizienz in einem sich erholenden, aber vorsichtigen Marktumfeld widerspiegelt.
Dieser Artikel wurde ursprünglich als Polygon Cuts Workforce Amid $250M Funding Pivot Focused on Open Money Stack auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihrer vertrauenswürdigen Quelle für Krypto-News, Bitcoin-News und Blockchain-Updates.


