Das ist die zentrale Behauptung eines neuen Ausblicks von Bernstein, der argumentiert, dass die institutionelle Adoption die internen Mechanismen des Marktes neu geschrieben hat.
Wichtige Erkenntnisse
Analysten argumentieren, dass sich BTC zu einem strategischen Makro-Asset entwickelt, das sich noch in der frühen Adoptionsphase befindet.
Die Notiz des Unternehmens — hervorgehoben von VanEcks Matthew Sigel — deutet darauf hin, dass sich die Entwicklung von Bitcoin vom Halving-basierten Boom-and-Bust-Modell entkoppelt hat. Analysten verweisen stattdessen auf kontinuierliche ETF-Zuflüsse, Bilanzankäufe und Vermögensverwalter-Allokationen als Beweis für einen reifenden Markt, der stärker auf Kapitalflüsse als auf Kalenderzyklen reagiert.
Interessanterweise sagt Bernstein, dass der jüngste Abschwung diese Geschichte nur verstärkt hat. Selbst als Bitcoin in einer Phase um fast 30% fiel, blieben die Rücknahmen aus ETFs minimal, unter 5%. Für die Analysten zeigt diese Widerstandsfähigkeit, dass viele große Käufer BTC wie eine strategische Reserve behandeln — nicht als spekulativen Swing-Trade.
Bernstein hat seinen Ausblick entsprechend überarbeitet. Das Unternehmen prognostiziert nun, dass Bitcoin bis 2026 auf 150.000 $ steigen und schließlich 2027 200.000 $ erreichen wird. Die längerfristige Prognose bleibt deutlich dramatischer: 1 Million Dollar pro Coin bis 2033.
Diese Zahlen basieren auf Annahmen über zunehmende Liquidität, erweiterten institutionellen Zugang, steigendes Vertrauen in die Verwahrung und neue regulatorische Korridore — alles Merkmale, die in früheren Zyklen fehlten.
Die Analysten betonen, dass der Hauptunterschied heute darin besteht, wer die marginale Nachfrage kontrolliert. In früheren Zeiten waren Privatanleger die dominierende Kraft — sie verkauften aggressiv in Angstphasen und kauften spät in euphorischen Spitzen. Im Gegensatz dazu argumentiert Bernstein, dass die heutigen Nachfragemuster denen traditioneller Anlagemärkte ähneln: Langfristige Anleger steigen in Schwächephasen ein und glätten die Volatilität.
Sie zitieren auch wachsende politische Unterstützung — mit Beispielen wie der Krypto-Gesetzgebung auf Bundesstaatsebene in Indiana — als Beweis dafür, dass Bitcoins Adoptionskurve jetzt auf institutioneller und regulatorischer Ebene geformt wird.
Bernsteins übergreifende Botschaft ist, dass traditionelle Analyserahmen den aktuellen Zyklus nicht vollständig erklären können. Modelle, die auf Händleremotionen und Halving-Knappheit basieren, berücksichtigen nicht die ETF-basierte Akkumulation, Treasury-Käufe oder regulierte Kapitalflüsse.
Wenn die These zutrifft, könnte sich der Wert von Bitcoin zunehmend wie der eines aufstrebenden Makro-Assets verhalten — empfindlich gegenüber Liquiditätsregimen und Anlageaufträgen statt gegenüber Meme-getriebenen Narrativen.
Der Bericht schließt mit einer starken Behauptung: Bitcoin steht noch am Anfang der institutionellen Adoption, und seine entstehende Struktur deutet auf längere Zyklen, flachere Korrekturen und wachsende Isolierung vom Privatanlegersentiment hin.
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