- Potenzielle Maßnahmen
- Metplanets Absturz
Die Japan Exchange Group (JPX) erwägt Maßnahmen zur Begrenzung des Wachstums von boomenden "Digital-Asset Treasury"-Unternehmen (DATs), berichtet Bloomberg.
Die Aktien des in Tokio ansässigen Unternehmens Metaplanet, eines der größten Bitcoin-Treasury-Unternehmen, sind um 7% gefallen.
Potenzielle Maßnahmen
JPX prüft eine strengere Anwendung von Regeln für Hintertür-Börsengänge, die es privaten Unternehmen ermöglichen, durch Fusionen oder Übernahmen ohne einen standardmäßigen Börsengang an die Börse zu gehen. JPX könnte Unternehmen verbieten, auf Krypto-Akkumulation umzuschwenken, wenn sie ursprünglich als traditionelles Unternehmen gelistet wurden.
Unternehmen müssen sich auch Prüfungen unterziehen, wenn sie ihren Fokus auf Krypto ändern.
Bemerkenswert ist, dass der Bericht besagt, dass noch keine offizielle Entscheidung getroffen wurde und es sich um private Diskussionen handelt.
JPX hat kein formelles Verbot für die Krypto-Akkumulation durch börsennotierte Unternehmen, überwacht jedoch derzeit potenzielle Risiken.
Metplanets Absturz
Metaplanet wechselte 2024 bekanntermaßen von Hotels zu Krypto und kopierte dabei die Strategie von Michael Saylors Strategy (Microstrategy).
Das Unternehmen schaffte es, insgesamt 30.000 Bitcoins anzusammeln, während es bis zu 210.000 Coins anstrebte.
Nachdem das Unternehmen 2024 mit seiner massiven Rally für Aufsehen sorgte, sind die Aktien nun um etwa 75% vom Höchststand Mitte Juni gefallen.
Der regulatorische Gegenwind wird Metaplents Lage weiter erschweren.
Seit September haben drei börsennotierte Unternehmen ihre Pläne zum Kauf von Krypto pausiert, da die Wahl von Krypto als Geschäftsstrategie ihre Kapitalbeschaffung einschränken könnte, so der Bloomberg-Bericht.
Quelle: https://u.today/bitcoin-treasury-giant-metaplanet-sinks-7-as-japan-eyes-crypto-hoarding-clampdown

